12. September 2011
Gewinner 1. Werdenberger Innovationspreis
Die Grabser Firma Liftac erhielt den 1. Werdenberger Innovationspreis. Geschäftsinhaber Philipp Untersander durfte von Jurymitglied Lothar Ritter den Preis in Form eines kristallenen Löwen entgegennehmen.
Die an der Spitalstrasse in Grabs domizilierte Liftac entwickelt, produziert und verkauft innovative Medizin-Möbel. Kunden sind vorwiegend Spitäler, Ärzte und Pflegeheime. Die Liftac patentierte eine höhenverstellbare, elektrisch betriebene Mechanik in den vier Füssen. Auf der Grundlage dieses Basismodells werden in Zusammenarbeit mit den Kunden spezifische Produkte entwickelt.
«In der Regel haben wir die Idee, bauen einen Prototypen und gehen zum Kunden. Mit ihm zusammen entwickeln wir das Produkt fertig. Manchmal kommen aber die Kunden auch mit ihren Wünschen zu uns – und wir entwickeln und fertigen dann das gewünschte Produkt», erläutert Untersander dem W&O die erfolgreiche Strategie der heute 14 Mitarbeiter zählenden Firma. Dank Entwicklung, Herstellung, Beratung, Vertrieb und Service aus einer Hand erreichte die Liftac eine hohe Marktakzeptanz. Im Januar 2011 eröffnete die Liftac eine Verkaufsstelle in Deutschland.
Innovative Firmen sichtbar machen
Den Sieger des neuen Innovationspreises hat eine Jury aus Vertretern des NTB, des bzb, der Uni Liechtenstein, der Kantonalbank und des Arbeitgeberverbandes Sarganserland-Werdenberg ausgewählt. Gemäss Lothar Ritter, welcher den Preis im Rahmen des Wiga-Wirtschaftstages gestern an Philipp Untersander überreichte, soll der Preis der Siegerfirma öffentliche Aufmerksamkeit bringen, ihr aber auch erlauben, sich selber als Vorbild der Region darzustellen.
Wie Ritter weiter sagte, sei das Werdenberg bereits eine innovative Re gion, was aber nicht immer wahrgenommen werde. Daher soll dieser Preis innovative Unternehmen sichtbar machen. Die Preisträger des Werdenberger Innovationspreises müssten nicht nur eine gute Idee haben, sondern diese Idee bereits auf dem Markt mit Erfolg etabliert haben.
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