Die WIGA 2011 ist Geschichte

12. September 2011

Die WIGA 2011 ist Geschichte


Am vergangenen Sonntag fand die 16. Werdenberger Industrie- und Gewerbeausstellung mit einem Western-Frühstück und -Grill einen würdigen Abschluss. Bereits am Vorabend wurden die Ausstellungshallen für das Publikum geschlossen.

Im Mittelpunkt standen auch an der diesjährigen WIGA die wiederum über 200 Messestände, die grossteils von den regionalen Gewerbevereinen organisiert und gestaltet wurden. Gerade diese Gemeinschaftsstände machen den besonderen Charme der WIGA aus. Dank dem Wettbewerb untereinander sorgen diese seit Jahren für eine stete Steigerung in Sachen Qualität und Kreativität. Jede Gemeinde des Wahlbezirks Werdenberg bekommt so vom eigenen Gewerbeverein seine ganz persönliche Note verliehen. Dazu gehört sicher auch der Stand aus der Region Toggenburg, die zum ersten Mal an der WIGA vertreten war.

Mehr Zuschauer in weniger Tagen

In den acht Ausstellungstagen fanden rund 35’000 Besucherinnen und Besucher den Weg in die WIGA-Zeltsstadt, um sich zu informieren, zu amüsieren oder sich einfach wieder einmal zu sehen. Gegenüber den Vorjahren blieb die Ausstellung am zweiten Sonntag geschlossen. Dies auch darum, damit die Aussteller für den Übergang vom Messebetrieb zum Tagesgeschäft etwas mehr Luft bekommen. Diese Neuerung wirkte sich aber nicht zum Nachteil der Ausstellenden aus. Im Gegenteil, das Feedback der Aussteller war diesbezüglich durchwegs positiv.

Neuerungen gut angenommen

Bestätigt sieht sich das OK um Messeleiter Paul Schlegel auch im Bestreben, das Rahmenprogramm zu erweitern und im gedeckten Aussenbereich mit dem «Werdenberger Platz» eine Art Freiluft-Gastronomie zu betreiben. Das vorwiegend milde Klima während der Messe liess diese neue Idee denn auch zum Erfolg werden.

Zu den Höhepunkten gehörten sicher die Auftritte von Florian & Seppli, Oesch’s die Dritten sowie die Country-Night aber auch die Tagessonderprogramme wie beispielsweise der Seniorentag. Als Zuschauermagnete erwiesen sich auch die Sonderschau Wasser mit dem dazugehörenden Forum, der bereits traditionelle Wirtschaftstag und die diversen Informationsveranstaltungen des Ärztevereins Werdenberg/Sarganserland.

Mut hat sich gelohnt

Einig ist man sich in der Messeleitung, dass man auf dem diesjährigen Konzept weiter aufbauen möchte. Besonders die baulichen Veränderungen die mehr Freiräume und Übersicht geschaffen haben, bieten eine gute Basis für die Weiterentwicklung.

Die Abbauarbeiten dauern bis zum 18. September, bevor dann im August 2013 der Aufbau wieder beginnt. Dazwischen wird analysiert, diskutiert, konzipiert und geplant.

Denn – nach der WIGA ist immer auch vor der WIGA.

 

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