23. November 2010
Die «neue» Wiga baut auf ihre Erfolge
Die 16. Wiga steht schon zehn Monate vor der Eröffnung im Zeichen von Veränderungen. Sowohl personell als auch inhaltlich und operativ wird auf neue Fundamente gesetzt, ebenso sehr aber auf alte Erfahrungen und Erfolge.
Das Team der Wiga 2011: Paul Schawalder, Uli Lippuner, Roland Kopp, Daniela Stadlin, Jürg Abderhalden, Daniela Graf, Mario Düsel, Urs Lufi, René Forrer, Bruno Seifert, Gerry Frick, René Tinner und Paul Schlegel (von links).
Die Wiga 2011 werde auf den Erfolg der Wiga 2009 aufgebaut und optimiert, sagte der Verwaltungsratspräsident der Wigab, Urs Lufi, in einem Gespräch mit dem W&O. «Ideen, Lösungsansätze, Verbesserungsvorschläge seitens des Patronats und der Aussteller werden nach Möglichkeit eingebracht und entsprechend umgesetzt. Die Wiga 2011 wird ein Erfolg», sagte der Präsident. «Im Sinne einer nachhaltigen Nachfolgeregelung hat sich die Wiga in der Organisation neu strukturiert. Neu wird die Wiga durch den Grabser Unternehmer Paul Schlegel geführt», sagte Lufi.
Neue Geschäftsführung
Der neue Geschäftsführer, Kantonsrat Paul Schlegel, ist Unternehmer, war langjähriger Gewerbepräsident, ehemaliges Patronatsmitglied und Mitglied des Verwaltungsrates der Wiga. «Im operativen Sektor wollen wir sicher auf dem bisherigen Erfolg aufbauen», sagte übereinstimmend mit Urs Lufi auch Paul Schlegel. «Unser oberstes Ziel ist, dass jeder Tag eine besondere Attraktion mit speziellem Tagesthema für alle Werdenberger wird und dass die Wiga eine Leistungsschau bleibt mit einem Rahmenprogramm mit vielen einheimischen Ressourcen.
So soll der Startschuss am Donnerstag vor der offiziellen Eröffnung mit einem musikalischen Knalleffekt die Wiga «in Stimmung» bringen. Am Samstag, 3. September, folgt die Eröffnung, der anschliessend Schlag auf Schlag die angesagten Attraktionen folgen als Tag der Familien,Tag der Senioren, Tag der Wirtschaft,Tag der Gesundheit mit der Aktion «Herzhaft gsund» aller Gemeinden am gleichen Tag, Tag der Gemeinden sowie das Schlussfestival, wie Schlegel weiter sagte. «Die Wiga ist seit vielen Jahren eine Familie der Region Werdenberg, und dieses Familienleben wird fortgesetzt.»
Die Wiga 2011 zeigt die Sonderschau «Wasser» mit verschiedenen Schwerpunkten: Wasserversorgung, Wasser-Mensch, Wasser-Energie und Wasser-Ernährung.
Wechsel auch bei der Technik
René Forrer, Trübbach, zeichnet neu verantwortlich für die Wiga-Technik. Erfahrungen der bisherigen technischen Arbeiten werden mitgenommen und zusammen mit einigen Veränderungen durch René Forrer fortgesetzt. «Grundsätzlich ist beim Bau und der Ausstattung der Hallen und Zelte sowie auf dem Freigelände eine allgemeine Qualitätssteigerung auch auf Wunsch der bisherigen Kundschaft vorgesehen», sagte Forrer gegenüber dem W&O. Es soll eine längerfristige Qualitätssteigerung über die nächsten Jahre sein. Dabei soll die Ausstellungsfläche vergrössert werden. Es wird ein Werdenberger Pavillon zur Verfügung stehen, in welchem die Aussteller ihre Kundschaft zu Präsentationen, Events oder ähnlichen Veranstaltungen einladen und versammeln können.
Ein gut gemischtes Musikprogramm im Festzelt soll zum Verweilen und für kulinarische Genüsse bereit stehen und dem Publikum den nötigen Spass nach dem Rundgang in den Hallen bieten.Auch hier wird gezielt für Jung und Alt Musik erklingen. In diesem Zusammenhang wird mit den Nachbarn des Messeplatzes das Gespräch gesucht, ebenso wird von der Wiga-Leitung die Parkplatzfrage intensiv angegangen.
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